Am Samstag, dem 13. September 2026, wurde in Meckenheim der Lastwagen für den nächsten Hilfstransport in die Ukraine beladen. Sechs Helferinnen und Helfer packten dafür an – und füllten den 7,5-Tonner mit knapp zwei Tonnen Ausrüstung.
Zwei Gemeinden, ein Transport
Die Ladung geht an zwei Empfänger im Rajon Konotop in der ostukrainischen Oblast Sumy: an die Stadt Putywl und an die Gemeinde Bochechky. Beide liegen unweit der russischen Grenze und stehen regelmäßig unter Beschuss.
Was mitfährt
Den größten Anteil hat die Ausrüstung für den Brandschutz. Beide Gemeinden erhalten je 15 Tragegestelle für Atemschutzgeräte und zehn Atemschutzmasken des Herstellers Dräger, dazu einen Karton Ersatzteile. Hinzu kommt jeweils ein hydraulisches Rettungsgerät aus Schere und Spreizer – Werkzeug, mit dem Eingeklemmte aus zerstörten Fahrzeugen und eingestürzten Gebäuden befreit werden können.
Ergänzt wird die Lieferung durch je zehn Kartons Desinfektionsmittel und zehn gebrauchte Computer. Bochechky erhält zusätzlich drei Smartboards und einen Karton Computerzubehör für den Schulunterricht.
Abfahrt am Montag
Der Lastwagen, der vom Malteser Hilfsdienst zur Verfügung gestellt wurde, fährt am Montagmorgen zunächst zur Zollabfertigung nach Bonn. Von dort geht es über Polen weiter Richtung Osten; die Grenze nach Ukraine soll in der Nacht zum Dienstag bei Medyka überquert werden.
Dank an die Partner
Möglich wurde der Transport erneut durch die Zusammenarbeit mit Partnern aus der Region. Unser Dank gilt der Feuerwehr Stolberg, der Feuerwehr Haan und dem Malteser Hilfsdienst Meckenheim – sowie allen Helferinnen und Helfern, die ihre Zeit gegeben haben.
Seit 2021 hat Meckenheim hilft e. V. mehr als vierzig Hilfstransporte in die Ukraine organisiert.